Ich wache eher gerädert als ausgeschlafen auf. Esse das Frühstück von dem Verwalter der sich mehrmals für gestern entschuldigt und ich relativ schnell das Campingareal verlasse.
Nach diesen harten Tagen für die Tenere braucht Sie ein wenig Liebe.
In der Nähe war eine Werkstatt mit Waschstrasse. Das ist was Sie jetzt braucht.
Ich komme zu Tür rein und mir wird direkt ein Tee angeboten. Interessant ist das viele immer aus einer Tasse / Glas trinken und das scheinbar ein Vertrauensbeweis ist. Keine Ahnung…
Der Tee schmeckt sehr gut. Der Mechaniker fragt mich was zu tun ist während er mir einen Smothy den er für sich gekauft hat anbietet zu probieren. Der schmeckt sowas von gut.
Ich erkläre ihm seine Aufgaben:
- Luftfilter mit Wasser reinigen und ölen
- Die Sturzbügel wieder grade machen und verstärken
- Kette säubern und ölen
- Den Schmutzschutz vom Hinterrad kleben
- Die Karre sauber machen
Das alles lief sehr gut und sauber ab. Er Mechaniker war bei der Dakar Schrauber und versteht sein Handwerk.
All die Sachen erledigte er perfekt. Ich war ca. um 3 Uhr fertig und starte los.
Nochmal hier übernachten wollte ich nicht. So geht es ab dem Ortsausgang kurz auf der Landstraße entlang bis ich in die steinige Steppe abtauche. Auf einem sehr sandigen Berg fahre ich bis zur Spitze und baue mein Lager auf. Genieße die Ruhe und den doch teilweise peitschenden Wind, welcher heiß um meinen Körper weht.
Der Sonnenumergang und die Nacht mit Ihren Sternen sind mega ich liebe es ohne Lichtverschmutzung in den Himmel sehen zu dürfen und so viel mehr Sterne zu sehen.
Schlaft gut Bis morgen
Dein Franky